Energie-Revolution

Durch einen sofortigen und umfassenden Umbau der weltweiten Energieversorgung kann der drohende Klimakollaps noch abgewendet werden. Der Schlüssel dazu sind Sparmaßnahmen, Effizienzsteigerungen und einkonsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien.

Das Greenpeace-Szenario für eine klimaverträgliche Energieversorgung im Jahr 2050

Von unten nach oben: Kohle, Erdgas, Erdöl, Atomkraft, Biomasse, Wasserkraft, Sonne, Wind, Geothermie

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) erwartet, dass sich der globale Energiebedarf bis 2050 verdoppelt. Immer mehr fossile Energieträger würden verbrannt, also Kohle, Erdgas und Erdöl. Würde dieses Szenario Realität, stiegen die CO2-Emissionen dramatisch. Die Menschheit muss jedoch bis Mitte des Jahrhunderts ihren CO2-Ausstoß halbieren, damit das Erdklima nicht vollständig außer Kontrolle gerät.

Die Greenpeace-Studie Energy [R]evolution zeigt, wie das möglich ist: Durch Effizienzsteigerungen und Sparmaßnahmen kann der Energieverbrauch stetig sinken – ohne die Weltwirtschaft und Entwicklungschancen zu gefährden. In diesem globalen Szenario ist die Nutzung der gefährlichen Atomkraft im Jahr 2030 beendet; in Deutschland ist der Ausstieg gemäß „Klimaschutz: Plan B – Nationales Energiekonzept bis 2020“ bereits im Jahr 2015 vollzogen. Bis 2050 wird der Primärenergiebedarf zur Hälfte aus erneuerbaren Energien gedeckt, also Biomasse, Wasserkraft, Sonne, Wind und Geothermie.

Aus: So retten wir das Klima - von Wolfgang Hassenstein und Carsten Raffel (Illustrationen), greenpeace magazin 6.07, S. 77 ff
Veröffentlichung auf ökofieber mit freundlicher Genehmigung von Greenpeace e.V.

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