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Wissenschaftler und Ingenieure sind sich einig: Wir können die Wirtschaft mit der heute verfügbaren Technik klimaverträglich machen. Und es kostet nur ein Prozent der globalen Wirtschaftsleistung – während Nichtstun 20-mal teurer wird. Die Klimaexperten sagen aber auch: Uns bleibt nicht viel Zeit, die Wende einzuleiten. In der Politik, in der Wirtschaft, im Bewusstsein der Menschen: Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend.
Wie hoch ist eigentlich Ihr C02-Ausstoß? Finden Sie es heraus – mit dem Greenpeace-CO2-Rechner: www.greenpeace.de/klimaschutz
Machen Sie sich schlau! Denn mit dem Wissen über den Klimawandel und seine Folgen, so haben Wissenschaftler herausgefunden, steigt die Bereitschaft, sich dagegen zu engagieren.
Fangen Sie bei sich an! Checken Sie Ihren Haushalt und Ihre Gewohnheiten und legen Sie mit ein paar einfachen Dingen los. Und dann arbeiten Sie sich zu den schwierigeren Aufgaben durch. Dieses Special hilft Ihnen dabei.
Überzeugen Sie andere (gelingt am besten, wenn Sie Punkt 1 und 2 schon beherzigt haben). Erst Ihre Familie und Freunde, dann Kollegen, den Chef, Mitschüler, den Vermieter...
Protestieren Sie! Engagieren Sie sich in einer Initiative oder Partei für den Klimaschutz. Oder organisieren Sie eine Demonstration!
So schaffen wir’s! Energiesparen, Effizienz, erneuerbare Energien: Eine klimafreundliche Wirtschaft und ein klimafreundliches Leben sind möglich. Wir müssen und können die Erde vor einer zu starken Erwärmung bewahren. Wir haben nur eine!
„Beim Klimawandel spielen individuelle Vorlieben eine besonders wichtige Rolle. Gefährliche Klimaveränderungen können nicht allein durch internationale Verträge verhindert werden; nötig sind Verhaltensänderungen bei Individuen und Gemeinden, vor allem bezüglich des Wohnens, der Mobilität und der Ernährung.“ (Stern-Report – der Bericht des britischen Ökonomen Nicholas Stern über die Kosten des Klimawandels rüttelte im Oktober 2006 die Welt auf.)
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Aus: So retten wir das Klima - von Wolfgang Hassenstein und Carsten Raffel (Illustrationen), greenpeace magazin 6.07, S. 77 ff
Veröffentlichung auf ökofieber mit freundlicher Genehmigung von Greenpeace e.V.




