12. Oktober 2007

Operation "Selbst gemachte Bio-Kekse" - 3/3

Von: Christian

Technische Daten unserer Bio-Kekse

unsere Bio-Kekse werden gewogen
Das abschließende Kekswiegen
  1. Geschmack: Unsere selbst gemachten Bio-Kekse schmecken uns wesentlich besser als irgendwelche Industriekekse. Vielleicht aber auch nur, weil sie noch so frisch sind (und so verdammt viel Butter drin ist). Mal beobachten, ob sich der Geschmack nach längerer Lagerungszeit verschlechtert... Auf jeden Fall haben wir noch am gleichen Tag ne ganze Menge davon verputzt (und auch schon beide leichte Bauchschmerzen).
    UPDATE: die Bio-Kekse schmecken auch nach 3 Wochen noch gut - sind zwar schon etwas härter, aber immer noch sehr gut!
  2. Stückzahl: Herausgekommen sind insgesamt 192 Bio-Kekse (130 Haferflockenkekse und 62 Heidesand) unterschiedlicher Größe bzw. 1560g Bio-Kekse.
  3. Zeitaufwand: Wir haben zu zweit inkl. anschließendem Kücheputzen ca. 2,5 Stunden gebraucht – haben aber auch keine Routine und außerdem Zeit verloren bei den Strommessungen (und beim Auftragen der  Brandsalbe auf Kikis Hand). Die Zeit kann man also sicher noch reduzieren.
  4. Verpackungsmüll: Ganz ohne Verpackungsmüll geht’s auch beim Selberbacken von Bio-Keksen nicht: 2 Butterfolien, 3/5 Plastikfolie Zucker, 2 kleine Papierpäckchen Vanillinzucker, 1 3/5 Plastiktüten gehackte Mandeln, ½ Papiertüte Mehl und 1/3 Papiertüte Haferflocken sind (tlw. theoretisch) angefallen. Hätten wir stattdessen Christians Lieblingskekse im Supermarkt gekauft (Chokini von Bahlsen), wäre jedoch wesentlich mehr Müll angefallen: ca. 10 Pappkartons, ca. 10 Plastikfolien, ca. 10 Plastik“schubladen“.
  5. Stromkosten: Inkl. Rührgerät haben wir 1,640 kWh verbraucht. Das ist ne ganze Menge, wenn man das mit unserem gesamten Jahresverbrauch von derzeit ungefähr 1250 kWh vergleicht (1/768 des Gesamtverbrauchs). Gekostet hat uns der Spaß aber nur 0,31 Euro – wir hätten mehr vermutet.
  6. Sonstiges Kosten: Zu den Stromkosten kommen Kosten für die Zutaten in Höhe von ca. 7,88 Euro (dafür aber wie gesagt fast alles Bioprodukte!). Nicht berücksichtigt haben wir Kosten für Wasser. Transportkosten sind keine angefallen - wir haben alle Zutaten sportlich zu Fuß eingekauft.
  7. Gesamtkekskosten: Damit ergeben sich folgende Gesamtkekskosten:
    Pro 100 g: 0,53 Euro
    Pro Keks: 0,043 Euro
    Zum Vergleich: 100 g von Christians Lieblings-Indurstriekekse kosten ca. 1 Euro.

Fazit

Wenn man Markenkeksliebhaber ist, kann man beim Selbstbacken tatsächlich Geld sparen (in Christians Fall 50 %!). Dafür muss man aber auch ziemlich viel Zeit investieren - wobei das Keksbacken großen Spaß gemacht hat (fragt sich nur, ob das nach der 2. oder 3. Keksbackaktion immer noch der Fall ist...). Gesünder als die Industriekekse aus dem Supermarkt sind unsere Fast-Biokekse bestimmt - und schmecken tun sich definitiv besser!

Wir wissen leider nicht den Pro-Keks-Stromverbrauch von Industriekeksen - der liegt bei uns aber mit Sicherheit um einiges höher. Dafür haben wir ne ganze Menge Verpackungsmüll gespart! Und: Da wir Ökostrom beziehen, wurden unsere Bio-Kekse quasi von der Sonne gebacken (oder von einem Österreichischen Wasserkraftwerk).

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5 Kommentare
#5 Tanja schrieb am 17.05.2011 12:17 answer

Vanillezucker kann man einfach und billiger selbst herstellen, dann spart man auch die Verpackung....
Rezepte gibts z.B. bei chefkoch.de

#4 mine schrieb am 16.02.2009 11:01 answer

Huhu,
da mein Sohn Allergiker ist backe ich häufig Kekse selber.Meißtens in sehr großen Mengen.Lohn auf jeden Fall.

#3 pacha.mama schrieb am 02.07.2008 11:41 answer

salut!

vielleicht schreibt ihr ja noch die rezepte dazu ;-) auf heidesand-kekse hätte ich auch mal wieder appettit

#2 Macht alle Mit! schrieb am 06.02.2008 19:56 answer homepage

Eine tolle Idee! Nur schade, daß die Arbeitszeit den Preis wieder vernichten würde. Dagegen kann man dann halten, daß es während der Zeit keinen Kinobesuch gab, keinenlaufenden Fernseher, keine Langeweile-Autofahrt oder was manche noch alles geldkostendes in der Zeit machen würden. Also wird die Arbeitszeit einfach nicht gezählt, weil Hobbies auch nicht so gerechnet werden ;-) Auf meiner Seite findet Ihr im Post "065) Vollkornbrot selber im Ofen backen" noch ein super leckeres Brotrezept - wenigstens sind unsere Kinder von so einem Biobrot begeistert

#1 Olli schrieb am 19.10.2007 23:51 answer

Das muss ich echt auch mal ausprobieren. Nur bitte ich im Voraus um Entschuldigung, wenn ich im Dunkeln die Stirnlampe weglasse und statt dessen das große Küchenlicht einschalte. zwinker

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